Die richtige Warenpräsentation

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Durch die permanente Reizüberflutung im Einzelhandel führen nicht mehr die Produkteigenschaft oder -qualität unmittelbar zur Kaufentscheidung, sondern insbesondere die Wahrnehmung. Diese wird durch die Gestaltung und Präsentation des Verkaufspunktes sowie das Erscheinungsbild des Geschäfts an sich bestimmt. Konkret bedeutet das, mit verkaufsfördernden Maßnahmen Geschäftsbereiche so zu gestalten, dass sie die Kunden anziehen, animieren und unterhalten – und im optimalen Fall begeistern, um so eine Kaufentscheidung herbeizuführen.

Gestaltung des Point of Sales

Die optische Verkaufsförderung oder auch „Visual Merchandising“ beschreibt die Gestaltung des Point of Sales. Der Begriff Warendruck spielt hier eine entscheidende Rolle. Ein hoher Warendruck deutet auf Discount und ein niedriger Warendruck auf Luxus hin. Daraus kann geschlussfolgert werden, wenn man sogenannte „Low-Involvement-Produkte“ wie Verbrauchsgüter, Lebensmittel und Massenprodukte anbietet, muss ein hoher Warendruck herrschen.

Volle Regale mit System

Bei hohem Warendruck müssen die Regale stets gefüllt sein. Nackte Regalwände sind zu vermeiden. Das volle Angebot gibt dem Kunden stets das Gefühl immer gut versorgt zu sein. Dennoch gilt es hier eine gewisse Ordnung beizubehalten. Alles was sich auf Augenhöhe befindet, fällt zuerst auf. In der sogenannten Sicht- und Greifzone sind Bestseller oder Artikel, die besonders zu fördern sind, zu platzieren. Zudem ist neben der Bedarfsbündelung – also Produkte, die den gleichen Verwendungszweck haben – eine vertikale Blockbildung einzuhalten. Beispielsweise bilden alkoholfreie und alkoholische Getränke einen Block.


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